Anthroposophie

Ilse Wellershoff-Schuur

Sterben, Tod und Nachtodliches in anthroposophischer Lebenspraxis

Montag, 11. Januar 2021, 19.00 Uhr

Pfarrzentrum St. Nikolaus,
Münsterplatz 5, Überlingen

Corona bedingt ist eine Anmeldung
erforderlich.
Alternativ auch per E-Mail:
info@hospizgruppe-ueberlingen.de
oder per Telefon: 07551 60863

Eintritt frei – Spenden erbeten für die Hospizgruppe Überlingen

Alles ist nur Übergang
Merke wohl die ernsten Worte
Von der Stunde, von dem Orte
Treibt dich eingepflanzter Drang
Tod ist Leben, Sterben Pforte
Alles ist nur Übergang
Brückeninschrift in Wien

Wenn man das einzelne Erdenleben als Teil eines größeren Ganzen ansieht, wie das in der Anthroposophie veranlagt ist, ergibt sich ein neuer Blick auf das Schwellenerlebnis des Todes. Er kann als Übergang in ein neues, andersartiges Leben gesehen werden, der mit Empathie und Verständnis begleitet sein will, aber eigentlich nichts Unerbittlich-Tragisches hat. Der Abschied vom diesseitigen Dasein folgt in vielfältigen Variationen bestimmten Grundrhythmen, mit denen wir Erfahrungen machen
können. Diese sollen in ihren Grundzügen dargestellt werden. Insbesondere in der aus der Anthroposophie hervorgegangenen Bewegung für religiöse Erneuerung, der Christengemeinschaft, haben sich – neben dem sakramentalen Begleiten – hilfreiche Gebräuche und Handhabungen entwickelt, die ein weiteres Thema sein werden.