Beratung und Information

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Wir informieren in Veranstaltungen zu den Themen Sterben, Tod und Trauer, sowie zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.

Der Hospizgedanke

 

Menschen am Ende ihres Lebensweges zu begleiten, ihnen Gefährte zu sein auf dem Weg ins Unbekannte, ist Kern des Hospizgedankens. Die Hospizarbeit setzt sich für eine umfassende und ganzheitliche Begleitung eines unheilbar kranken Menschen und der ihm nahestehenden Personen am Ende seines Lebens ein. Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, das Leben in seiner Gesamtheit und das Sterben in Würde als einen Teil des Lebens zu begreifen. Dazu gehören größtmögliche Autonomie bis zuletzt, Schmerzfreiheit, Geborgenheit in vertrauter Umgebung, im Kreis der Familie und Freunde, professionelle palliativmedizinische und pflegerische Betreuung sowie Achtung der religiösen und ethischen Weltanschauung.

Einrichtungen der Hospizbewegung sind ambulante Hospizdienste, die schwerkranke Menschen und Sterbende zu Hause, in Pflegeheimen oder Krankenhäusern begleiten, sowie stationäre Hospize.

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Die Hospizbewegung entwickelte sich Ende der 1960er Jahre, ausgehend von England. Dr. Cicely Saunders gründete das erste stationäre Hospiz in London und löste damit die weltweite Initiative aus. 1986 wurde das erste stationäre Hospiz in Deutschland eröffnet.

Die Hospizbewegung war u. a. die Antwort auf eine Gesellschaft, die das Sterben und die Sterbenden immer weiter an den Rand zu drängen drohte. Somit ist es das Hauptziel der Bewegung, das Sterben wieder als wichtigen Teil des Lebens ins öffentliche Bewusstsein zu rufen, um Sterbende und ihnen nahestehende Menschen angemessen zu unterstützen.

Neben dem Einsatz von Hauptamtlichen wird die Hospizbewegung wesentlich von der Überzeugtheit und dem Engagement zahlreicher ehrenamtlich tätiger Menschen getragen. Die ehrenamtlich engagierten Hospizbegleiter/innen verbreiten auch die Hospizidee als ein Gesamtkonzept der Hospiz- und Palliativversorgung und tragen dazu bei, die Themen Tod und Sterben als Teil des Lebens ins gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken.

Der ambulante Hospizdienst begleitet schwerstkranke Menschen und Sterbende in Pflegeheimen, Kliniken und zu Hause in Ergänzung zu den vorhandenen ambulanten Pflegediensten. Dieser Dienst ermöglicht auch die Entlastung der Familienangehörigen, wenn der unheilbar kranke Mensch in seiner gewohnten Umgebung bleiben möchte.

Bei den stationären Hospizen handelt es sich um spezielle Häuser, in denen der Tagesablauf individuell auf die Gäste abgestimmt ist. In Anlehnung an die mittelalterlichen Hospize verwenden viele Hospize den Begriff „Gast“, wenn sie von den sterbenden Menschen in ihren Häusern sprechen. Dort ist die umfassende und qualifizierte Betreuung rund um die Uhr sichergestellt.